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10.01.22, Nadine Nell-Tuor

Kommen deine Schüler:innen in die Schule, so haben sie schon zahlreiche Zuhörsituationen hinter sich. Beispielsweise hat sie das akustische Signal eines Weckers oder eine menschliche Stimme geweckt. Darauf werden sie sich mit den Eltern oder Geschwistern unterhalten haben, vielleicht lief während des Frühstücks der Radio oder Fernseher oder sie haben auf ihrem Smartphone Sprachnachrichten oder kurze Videos rezipiert.


Auf dem Schulweg haben sie sich mit Peers ausgetauscht und zugleich – wohl mehrheitlich unbewusst – Strassenverkehr, Baustellenlärm, Kirchturmglocken, Stimmen anderer Leute oder Tierlaute aufgenommen.
 

In der Schule sind die Kinder und Jugendlichen dann wiederum gefordert im Zuhören. Studien belegen, dass die Schüler:innen einen Grossteil der Unterrichtszeit mit Zuhören verbringen. Das Zuhören hat demnach ausserhalb wie innerhalb der Schule einen hohen Stellenwert – und trotzdem wird das Zuhören im pädagogischen Umfeld immer noch zu selten thematisiert.

Die schulischen Zuhörsituationen stellen dabei andere Anforderungen an die Schüler:innen als das Zuhören ausserhalb der Schule. Damit stellt sich die Frage, wie sich die Lernenden die verschiedenen Zuhörsituationen bewusst machen können, wie sich die Situationen kategorisieren lassen und welche unterschiedlichen Anforderungen sie mit sich bringen.

 

Hier findest du:

  • Anregungen zur Reflexion von Hörgewohnheiten

  • Eine Kategorisierung von Zuhörsituationen

  • Eine Beschreibung von Zuhöranforderungen